Traditionelle Beschneidung an Frauen

 

  • Scheisse. Als ich diesen Text gelesen hatte, da standen mir mal echt die Haare zu Berge! Noch nie war mir der Bericht einer dierekten Augenzeugin untergekommen... weil da is bei mir ENDE mit meiner Toleranz und der Tradition anderer Völker! Scheisse, denen sollte man mal den Schwanz abschneiden. Boa, macht mich sowas sauer.

 

 

 

Traditionelle Beschneidung eines zwölf jährigen Mädchens in Kenia

  • "Die Beschneidung wird von der Mutter und deren weiblichen Verwandten vorgenommen. Der Vater des jungen Mädchens muss draußen als symbolischer Wächter vor der Tür stehen bleiben.
    Das junge Mädchen sitzt auf einem kaum gereinigten Stuhl, und mehrere Frauen halten es fest. Dann blättert eine der alten Frauen die Schamlippen auseinander und befestigt sie seitlich mit Dornen, um die Klitoris völlig freizulegen. Mit einem Küchenmesser schneidet sie das Haupt der Klitoris ab und beginnt sie dann herauszuschneiden. Während eine der Frauen das Blut fortwährend fortwischt, gräbt die Mutter mit dem Finger unter die eingeschnittene Klitoris, um das Organ herauszulösen. Das Mädchen schreit entsetzlich, ohne dass ihren Schmerzen geringste Aufmerksamkeit geschenkt wird. Wenn die Mutter die Klitoris herausgerissen hat, geht sie daran, die Reste bis zum Knochen wegzuschneiden und die umliegenden Teile der Schamlippen zu entfernen. Dann wühlt sie mit dem Finger in der blutenden Wunde. Die anderen Teilnehmerinnen der Operation befühlen ebenfalls das blutende Loch, um festzustellen, dass alles Gewebe entfernt und auch nichts übrig geblieben ist.
    Da das kleine Mädchen vor Schmerz wirr zappelt, wird bei der Operation öfter das Rectum verletzt oder auch die Harnröhre angeschnitten.
    Nun folgt der zweite Teil der Tortur, bei dem die Mutter die inneren Schamlippen total wegschneidet und Fleisch und Haut von den großen Schamlippen wegkratzt. Bis zu diesem Zeitpunkt ist das Mädchen schon mehrere Male ohnmächtig geworden und wird mit einem Pulver wiederbelebt. Die Nachbarinnen begutachten sorgfältig die Arbeit der Mutter und spornen sie an.
    Manchmal beißt sich das Mädchen in rasenden Schmerzen die Zunge ab. Deswegen beobachtet eine Frau sorgfältig die Mundpartie des Kindes. Wenn die Zunge herauskommt, streut sie Pfeffer darauf, was ein Zurückziehen der Zunge bewirken soll.
    Wenn die Operation vorbei ist, klafft ein mehr als Handteller großes Loch, aus dem unablässig Blut fließt, zwischen den Beinen des jungen Mädchens. Nun heftet die Mutter die beiden Seiten der Vulva zusammen, wozu sie Akaziendornen verwendet. Sie zieht den Rest der äußeren Schamlippen, die ja von innen ausgekratzt sind und fast nur noch aus Haut bestehen, zusammen und beginnt die Dornen durch den Rand der Schamlippen zu drücken und so die blutende Grube verdecken, . Ihr Hauptziel ist es, eine so winzige, manchmal nur Stecknadelkopf große Öffnung herzustellen, dass gerade der Austritt von Urin und Menstruationsblut möglich ist. Je kleiner das künstliche Loch ist, desto größer der Wert der Frau."

 


  • Sehr oft entstehen dadurch Infektionen oder ein lebensgefährlicher Stau von Menstruationsblut. Stirbt das Mädchen nicht an diesen Komplikationen, werden die Infektionen meistens chronisch so dass die beschnittene lebenslang starken Schmerzen ausgesetzt ist. Zusätzlich kommt es normalerweise zu psychischen Störungen, wie schwere Traumata, Fehlen des Sexualtriebes, Frigidität usw. Natürlich auch die Unfähigkeit etwas anderes als Schmerzen bei Berührungen im Genitalbereich zu empfinden ist eine logische Folge der Verstümmelung.

 

  • Wenn der ihr zugeteilte Mann später einmal ein Kind zeugen will, muss er die inzwischen völlig zusammengewachsenen Schamlippen wieder Trennen. Wenn kein breites Küchenmesser zur Hand ist, mit dem man die Vagina schnell mit einem tiefen Stich öffnen könnte, muss die Frau die relativ langwierige und noch schmerzhaftere Prozedur des Aufschneidens mit einer Scherbe oder dem Deckel einer Blechdose über sich ergehen lassen. Dabei versucht der Mann das vorhandene kleine Loch zu erweitern bis er hineingreifen und das Narbengewebe, der ehemaligen Schamlippen mit einigem Kraftaufwand auseinander reißen kann. Jetzt kann der Mann sie genüsslich begatten.
    Wenn er schließlich fertig ist, lässt er die keuchend nach Luft ringende (weil er ihr zur Schohnung seiner Ohren beim Geschlechtsakt den Mund zustopft hat) und vor Schmerz zitternde Frau zurück, mit der Anweisung das Bett auf der Stelle zu reinigen, dass sie mit ihrer immer noch stark blutenden Verletzung derart verschmutzt hat.

 

zurück